

In den Bremer Herbstferien 2009 hatte die Kinderspielstadt Bremerhaven-Lehe zum zweiten Mal ihre Türen geöffnet. Vom 05. bis 15. Oktober 2009 bot sie über 150 Kindern täglich ein buntes Programm. Die Stadt wurde möglichst wirklichkeitsgetreu nachgebildet und von den teilnehmenden Kindern mit Leben gefüllt und verwaltet. Zu der Stadt gehörten unter anderem ein Rathaus, ein Arbeitsamt, eine Krankenstation sowie ein Kaufhaus, ein Beauty-Salon und eine Schneiderei. Viele Leher Kinder waren schon im Vorfeld an dem Projekt beteiligt.

Die Kinderspielstadt ist ein pädagogisch betreutes Beteiligungsprojekt. Die Beteiligung an politischen Entscheidungen in der Kinderspielstadt soll Kinder ermutigen, zukünftig Verantwortung zu übernehmen, Beteiligung einzufordern und diese wahrzunehmen. Auf spielerische Weise lernen Kinder politische und wirtschaftliche Prozesse kennen, die sonst schwer zu vermitteln sind.
Sie lernen, sich für gemeinschaftliche und eigene Ziele einzusetzen und dabei die Interessen anderer zu berücksichtigen, das Zusammenleben nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten und eigenverantwortlich Konflikte zu lösen. Gefördert werden individuelle Kompetenzen wie Selbstständigkeit und Kreativität sowie soziale Kompetenzen wie Kritik-, Konflikt- und Kompromissfähigkeit, Toleranz und Respekt.